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Wittgensteiner Livejournal

Ein Wittgensteiner (Roland Treude) auf Abwegen


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"Flüchtlingskrise": Denkkrise, Krise der rechten Anschauung, Menschenkrise?
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Immer wieder wird von einer "Flüchtlingskrise" gesprochen.
Inwieweit ist das eine "Krise", was mit den Flüchtlingen passiert bzw. unterlassen wird?
Ist es nicht vielmehr eine Denkkrise, eine Krise des Denkens, dass von "Flüchtlingskrise" gesprochen wird?
Ist es nicht vielmehr eine Krise der rechten Anschauung?
Wo bleibt der Ansatz von "Nothilfe"?

Diese Menschen, deren Lebensgrundlagen zerstört worden sind, deren Leben von Krieg und Hunger bedroht sind, die in totalitären Systemen verfolgt werden, diese Menschen suchen ein Asyl, das ist einen Zufluchtsort, eine Unterkunft, Schutz vor den Gefahren und Verfolgungen. Und wenn diese Menschen, die und deren Leben so bedroht ist, flüchten aus den bedrohlichen Gefahrensituationen, wird das uns zu einer "Krise"?

Obwohl wir nicht ganz unschuldig sind an deren Lage, an deren Bedrohungen, an deren Hunger, ... - weil wir z. T. davon profitieren, indem wir diese totalitären Systeme unterstützen, Waffen in diese Regionen verkaufen, die Bodenschätzen haben wollen, die in deren Heimat unter eben diesen schlechten Bedingungen gefördert werden.

Und das soll eine "Flüchtlingskrise" sein?
Eine "Flüchtlingskrise" ist, wenn Menschen in Not sind?
Eine "Flüchtlingskrise" ist, wenn Menschen in Krisen kommen?
Eine "Flüchtlingskrise" ist, wenn Menschen in Krisen gebracht werden?

Eine Menschenkrise ist das!

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